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Geld: Wie Eltern für ihre Kinder finanziell vorsorgen können

Sparschwein mit Münzen und Sanduhr
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Die meisten Eltern möchten finanziell für ihre Kinder vorsorgen und stehen vor der Herausforderung, die beste Sparform zu wählen. Häufig wird noch das klassische Sparbuch genutzt. Was früher sinnvoll war, bringt heute allerdings kaum noch Ertrag. Durch die anhaltende Inflation verliert Geld auf dem Sparbuch Jahr für Jahr an Wert und damit auch die Zukunftsvorsorge für die eigenen Kinder. Wer seinem Kind echte Zukunftschancen ermöglichen möchte, sollte sich daher frühzeitig mit alternativen Spar- und Anlageformen beschäftigen. Schon kleine Beträge von 25,00 bis 50,00 Euro pro Monat können über viele Jahre ein beachtliches Kapital ergeben. Entscheidend ist der frühe Start, denn Zeit ist der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau.

Die Möglichkeiten sind vielfältig

Neben dem Sparbuch ist auch der Bausparvertrag bei vielen Eltern beliebt. Ein monatlich einzuzahlender Betrag wird vertraglich festgelegt, die Laufzeit beträgt normalerweise sechs Jahre und wird meistens zweimal verlängert. Zudem bietet er planbare Zinsen sowie staatliche Förderungen und er eignet sich gut, wenn später etwa eine Ausbildung oder eine erste Wohnung finanziert werden soll. Zwar sind die Erträge begrenzt, dafür punktet der Bausparer mit Sicherheit. Wer es risikoreicher mag, kann auch auf Aktienfonds setzen. Für die langfristige Vorsorge eignen sich besonders breit gestreute Fonds oder ETFs, da sie in viele Unternehmen investieren und Kursschwankungen über einen langen Zeitraum ausgleichen können. Viele österreichische Banken bieten dafür eigene Kinder- oder Juniordepots an, die einfach zu verwalten sind und oft günstige Konditionen haben. Alternativ zu den klassischen Hausbanken kann das Depot auch über Neobroker verwaltet werden. Diese bieten die günstigsten Gebühren für Aktieninvestments bzw. Aktiendepots an. Wichtig ist, dass der Broker in Österreich ansässig ist und sich um die steuerlichen Belange kümmert.

Ein zusätzlicher Tipp: Geldgeschenke von Großeltern oder Verwandten nicht einfach liegen lassen, sondern gezielt investieren. So wächst aus kleinen Beträgen über die Jahre ein wertvolles Startkapital für die Zukunft der Kinder.

Stand: 24. Februar 2026

Bild: candy1812 - stock.adobe.com

Erscheinungsdatum:

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